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Studie: KI für Softwareentwicklung immer bedeutsamer

66 Prozent erwarten den Angaben zufolge zudem eine „extrem hohe Skalierbarkeit“. Das bedeute, dass die Programme einem sprunghaften Anstieg bei der Nutzung gewachsen sein müssten, so eine Zukunftsanalyse, die von dem niederländischen Softwarehaus Beech IT in Auftrag gegeben worden ist. Der CEO des Unternehmens Edward Lenssen erklärte: „Die Schere zwischen den steigenden Anforderungen an Software und den Ressourcen an Programmierern, die diese Software entwickeln sollen, geht immer weiter auseinander.“ Als Abhilfe verweist Lennsen auf zwei Entwicklungen: „Wir brauchen leistungsfähigere Tools zur Entwicklung von Software und immer mehr Firmen werden auf Softwareservices aus dem Internet zugreifen, weil sie selbst nicht über ausreichende Entwicklungsressourcen verfügen.“

So erwarten 68 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Fachleute, dass sich die durch KI unterstützte Softwareentwicklung in den nächsten Jahren durchsetzen werde. 65 Prozent gehen demnach sogar von einer zunehmend eigenständigen KI-Entwicklung aus. „Künstliche Intelligenz hilft, aber sie ersetzt die menschliche Programmierleistung auf absehbare Zeit nicht“, so Studienleiter Lenssen. 52 Prozent der Fachleute seien fest davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Software-as-a-Service (SaaS) künftig stark ansteigen werde. Hierbei werde die Funktionalität über das Internet bezogen statt über eigene Programmierung. 57 Prozent sähen sogar einen Trend zum Modell Platform-as-a-Service. Hierbei werde die komplette Softwareplattform über das Internet in Anspruch genommen, hieß es. (ud)
 

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