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KI und Co.: Neue Technologien schaffen neue Compliance-Risiken

Während 24 Prozent der mehr als 300 befragten Führungskräfte das Risiko von Rechtsverletzungen bei der Nutzung von Mobiltelefonen als hoch bzw. sehr hoch einschätzten, waren es bei KI und Blockchain demnach nur 9 Prozent und bei Big-Data-Analysen 8 Prozent, so eine Studie der Wirtschaftskanzlei Noerr und dem TUM Center for Digital Public Services an der Technischen Universität München (TUM).

Fast jeder zweite (47 Prozent) habe bestätigt, dass sein Unternehmen einem rechtlichen Compliance-Risiko ausgesetzt gewesen sei, u. a. Hackerangriffe, Erpressung oder Datendiebstahl. 89 Prozent der Entscheidungsträger hätten Maßnahmen getroffen, um ihre digitalen Rechtsrisiken zu verringern. Am verbreitetsten seien interne Stärken-Schwächen (SWOT)-Analysen (63 Prozent), gefolgt von der Bestellung bzw. Verstärkung von Compliance-Beauftragten (48 Prozent). 23 Prozent hätten angegeben, dass ihr Unternehmen einen Chief Digital Officer ernannt habe.

Auffällig sei, dass Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten, börsennotierte Unternehmen und solche mit ausländischer Konzernmutter häufiger Maßnahmen gegen digitale Risiken umsetzten als kleinere, nicht börsennotierte Unternehmen mit Stammsitz im Inland, hieß es. So hätten beispielsweise 77 Prozent der befragten börsennotierten Unternehmen interne SWOT-Analysen vorgenommen, während dies lediglich bei 61 Prozent der nicht börsennotierten Unternehmen der Fall sei. (ud)

 

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