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Finanzberatung: KI-gestützte Produktempfehlungen sind willkommen

26 Prozent könnten sich sogar vollautomatische KI-gestützte Produktempfehlungen vorstellen. Wechselwillige Kundschaft hätte im Gegensatz zu den loyalen KundInnen höhere Ansprüche an eine gute Nutzererfahrung und erwarte moderne Must-haves wie Kryptowährungen (51 Prozent vs. 17 Prozent), Robo-Advisory (61 Prozent vs. 15 Prozent) und eine moderne mobile App (61 Prozent vs. 30 Prozent), so eine Befragung von Avaloq unter wohlhabenden KlientInnen.

Wie es weiter hieß, interessiere sich die Kundschaft jedoch in erster Linie für Vorteile, nicht für Technologie. BeraterInnen sollten den Angaben zufolge neue Technologien nicht um des Erscheinens willen übernehmen, sondern sie eher nutzen, um die anderen, gezielteren Kundenbedürfnisse oder Wechselfaktoren zu erfüllen, hieß es. Mit den richtigen technologischen Werkzeugen könnten durch höhere Skalierbarkeit in der Beratung Kosten gesenkt und die Transparenz erhöht werden.

Fast ein Drittel der Befragten zöge zudem einen Beraterwechsel in Betracht. 73 Prozent der wechselwilligen Kundschaft hätte in der Vergangenheit bereits die beratende Person gewechselt. Hohe Kosten und Gebühren seien – wenig überraschend – der meistgenannte Grund für einen möglichen Wechsel (58 Prozent), gefolgt von schwacher Portfolio-Performance (51 Prozent).

Direkt danach werde bereits von 43 Prozent der Eindruck genannt, BeraterInnen gingen nicht ausreichend auf ihre individuellen und sich wandelnden Bedürfnisse ein. 42 Prozent sähen einen Wechselgrund, wenn BeraterInnen nicht häufig genug mit ihnen kommunizierten, hieß es. (ud)

 

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