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Fachleute aus dem Finanzsektor: KI beschleunigt Prozesse in Banken

Auch die Prognose künftiger Kundenbedürfnisse (71 Prozent), ein frühzeitiges Erkennen finanzieller Schwierigkeiten der KundInnen (71 Prozent) sowie passgenauere Angebote (65 Prozent) werden demnach erleichtert, hieß es weiter. 61 Prozent sagten zudem, KI ermögliche individuelle Angebote jenseits klassischer Bankprodukte (z.B. Versicherungswechsel). 35 Prozent erwarteten den Einsatz von Avataren bzw. das Verschwinden von Menschen als Kontaktpersonen in der Bank. KI und ML könnten zudem zu besseren Konditionen bzw. Angeboten führen (33 Prozent) bzw. zu einer besseren Beratung, hieß es in der Bankenstudie 2021 von ti&m. Befragt wurden 211 Fachleute aus dem Finanzsektor.

Nur noch 15 Prozent der Institute würden andere Banken als ihre wichtigsten Konkurrenten betrachten, so die Untersuchung weiter. 82 Prozent sähen die größte Gefahr für das eigene Geschäft durch global aufgestellte Zahlungsanbieter wie zum Beispiel Klarna oder Paypal, 66 Prozent hätten international agierende IT-Unternehmen genannt. In der Studie wurde unter anderem gefragt, in welchen Bereichen über den Zahlungsverkehr hinaus bankfremde Angebote eine wichtige Rolle einnehmen würden. 82 Prozent nannten demnach Krypto- bzw. Digitalwährungen, gefolgt von der Kreditvergabe an PrivatkundInnen (74 Prozent), Geldanlage (64 Prozent) sowie Vermögensverwaltung (58 Prozent). (ud)

 

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