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Effektive Unterstützung für Ärzte
Die Zweitmeinung von „Dr. KI“

Knapp jeder Dritte der im Auftrag von Bitkom Befragten gab nun an, er wolle sich künftig regelmäßig eine Zweitmeinung von einer Künstlichen Intelligenz einholen. Jüngere Menschen sind bei diesem Thema noch ein wenig aufgeschlossener als die älteren: 39 Prozent der 16- bis 29-Jährigen würden „Dr. KI“ als Zweitstimme anhören, bei den über 50-Jährigen sind es erst 26 Prozent. 39 Prozent aller Befragten meinen sogar, Ärzte sollten grundsätzlich ihre Diagnose von einer KI prüfen lassen. Insgesamt sehen viele Bundesbürger die KI vor allem als effektive Unterstützung für Mediziner. 61 Prozent meinen, dass Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten haben, wenn Künstliche Intelligenz ihnen einfache Tätigkeiten abnimmt.

KI habe einen großen Einfluss darauf, wie medizinische Behandlung in Zukunft aussehen wird, glaubt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Dabei geht es nicht nur um Diagnoseverfahren, sondern auch um Forschung und Entwicklung, um Behandlung und Heilung, wovon alle Patienten profitieren werden.“ Er bezeichnete es als erfreulich, dass immer mehr Menschen KI offen gegenüberstehen. Diese Offenheit fordert Berg aber auch von den Medizinern und Gesundheitsexperten ein. Digitale Innovation sei keine Konkurrenz für Ärzte, sondern eine wertvolle Hilfe, und angehende Mediziner müssten schon an der Universität lernen, KI-Lösungen optimal einzusetzen. (kra)

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