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Auf Basis von KI: Roboter soll blinden Läufern den Weg weisen

Das teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin mit. „Roblin“ heiße der Roboter auf drei Rädern, der vor Sportlern herfahre und ihnen die Richtung weise. Er bewege sich autonom via GPS auf einer vorgegebenen Strecke, erkenne Hindernisse und lotse so die Sportler durch den Park. Das BMBF fördert das Programm eigenen Angaben zufolge mit mehr als 400.000 Euro. „Das Fahrzeug kann den Weg auf einen Meter genau bestimmen, allerdings nur, wenn keine Bäume im Weg stehen“, erklärte Projektkoordinator Erwin Praßler. Deshalb werde „Roblin“ auch mit speziellen Sensoren ausgerüstet, welche die Fahrbahn oder den Weg erkennen würden. „Es ist klar, dass die Standortbestimmung bei der Führung von sehbehinderten Menschen ganz entscheidend ist“, so Praßler, „deshalb war dieser Teil der Arbeit auch ein Schwerpunkt“. 

Der Roboter solle zudem per Sprache vor Hindernissen warnen, etwa vor Radfahrern. Diese solle er durch eine spezielle Bildsoftware erkennen. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) werde das Gerät immer zuverlässiger – es lerne Strecken und Hindernisse mit jedem Lauf besser kennen. (ud)

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