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Verarbeitung von Daten: Europäische Zentralbank setzt auf neue KI  

Das teilte das Schweizer Nachrichtenportal punkt4.info mit. Demnach würden wertlose Daten in nutzbare Erkenntnisse umgewandelt, die bei geschäftlichen Entscheidungen helfen sollten. Auch Risiken sollten so schneller erkannt werden. Die Technologie stamme von der Squirro AG, einem Schweizer Softwareentwickler. Die Lösung des Unternehmens werde bereits von mehreren Zentralbanken genutzt – etwa von der Deutschen Bundesbank oder der Bank of England, hieß es.

„Daten bringen nur dann einen Mehrwert, wenn sie zur Verbesserung konkreter geschäftlicher Fragestellungen eingesetzt werden“, erklärte Torsten Nahm, Head of Data Science bei der Deutschen Kreditbank (DKB) im Gespräch mit der Redaktion von KINOTE. So könnten z.B. über Nutzerdaten Produkte personalisiert werden oder Ineffizienzen in Prozessen aufgedeckt werden.

KI-basierte Datenanalysen dienen Banken unter anderem bei der Kreditvergabe als Entscheidungsgrundlage. Nahm erklärte hierzu: „Heutzutage werden Kreditentscheidungen in vielen Fällen vollautomatisch getroffen, und in fast allen anderen Fällen unterstützt eine KI zumindest die Entscheidung.“ Der Vorteil einer KI sei dabei, dass sie sehr viele unterschiedliche Daten, etwa Kontoführungsverhalten, Verschuldungsgrad, demographische Merkmale, Bilanzen, externe Auskunfteien etc., in ein Modell integrieren könne. (ud)

 

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