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Umfrage: Firmen sehen RPA als Businessbeschleuniger

Bemerkenswert sei auch, dass Entscheidungsträger RPA nicht nur als Mittel für einfache, administrative Aufgaben sähen, sondern zunehmend den Wert für die Verbesserung geschäftskritischer Funktionen erkennen würden. Unternehmen in Deutschland seien der Meinung, dass RPA sowohl zur Verbesserung des Kundenerlebnisses beitrage (38 Prozent), als auch im IT-Service-Management (38 Prozent) sowie bei der Finanzplanung (35 Prozent). Es zeige sich, dass RPA-Integrationen auch bei immer komplizierteren Anwendungsfällen in Unternehmen eingesetzt würden, was sehr viel intelligentere komplementäre Technologien erfordere, um die Projekte erfolgreich durchzuführen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer globalen Studie des Softwareunternehmen ABBYY.

Ein ausgeprägtes Verständnis von Geschäftsprozessen sei für Automatisierungsinitiativen unerlässlich, hieß es weiter. Entscheidungsträgern in Deutschland zufolge bilde ein umfangreiches Verständnis jener Prozesse, die automatisiert worden seien, den primären Erfolgsfaktor für die Umsetzung von RPA-Initiativen (61 Prozent). Es folgten Aspekte wie die präzise Planung von Projekten (52 Prozent) und professionelle Beratung von externer Stelle (42 Prozent).

Umgekehrt gäben Unternehmen, die RPA-Misserfolge hinter sich hätten, folgendes als Hauptfaktoren an: unzureichende Unterstützung durch den RPA-Anbieter (46 Prozent), die Komplexität und zu hohe Variabilität von Prozessen (29 Prozent) ebenso wie die Tatsache, dass sich die externe Beratung als nicht hilfreich erwiesen habe (29 Prozent). Als RPA-Flop wurde demnach von 51 Prozent der Fall genannt, dass der automatisierte Prozess ein höheres Maß an menschlicher Intervention erfordere als erwartet. (ud)

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