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Quantenalgorithmen: KI soll Prozesse in der Finanzbranche verbessern

Im Rahmen der assoziierten Partnerschaft sollten die Chancen und Herausforderungen durch den Einsatz von Quantencomputern in der Kreditwirtschaft ausgelotet werden, teilte der BdB am Freitag in Berlin mit. Als Weiterentwicklung zu herkömmlichen Computern seien diese in der Lage, eine wesentlich höhere Zahl von Variablen gleichzeitig zu berücksichtigen. Für komplexe KI-Abläufe würden sie einen signifikanten Fortschritt darstellen. „Durch Künstliche Intelligenz werden auch Prozesse der Finanzindustrie schneller und effektiver ablaufen. Der Bankenverband will diesen Wandel noch aktiver durch den Einsatz von Quantenalgorithmen mitgestalten“, erklärte Tobias Tenner, Leiter Digitalisierung beim Verband.

Andreas Liebing, Konsortialführer bei PlanQK, fügte zu: „Quantencomputing und Künstliche Intelligenz können in ihrer Kombination auf viele Bereiche in der Finanzbranche angewandt werden und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um gemeinsam den Nutzen je nach Bereich zu evaluieren.“

19 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen gehören den Angaben zufolge mittlerweile zum Kreis der Projektpartner von PlanQK („Plattform und Ökosystem für Quanten-unterstützte Künstliche Intelligenz“). Unter Federführung der Universität Stuttgart und der StoneOne AG werde seit Anfang 2020 an der Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing gearbeitet, um dadurch innovative Anwendungen vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen zu erschließen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördere das Projekt mit einem Volumen von 36 Mio. Euro im Rahmen des „KI-Innovationswettbewerbs“. (ud)
 

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