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Krankenhäuser: Bessere intensivmedizinische Betreuung mit KI

Die Clinomic GmbH – eine Ausgründung der Uniklinik RWTH Aachen – habe dazu den Hightech-Computer Mona (kurz für Medical-On-Site-Assistant) entwickelt, teilte der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) in Berlin mit. Der Verband unterstützt eigenen Angaben zufolge das Angebot und habe mit dem Softwareentwickler eine Maßgabe zur Abrechnung dieser „besonderen telemedizinischen Konsile“ in der Intensivmedizin entwickelt, die eine angemessene Vergütung der Leistungen sicherstelle, hieß es.  

Direkt am Krankenbett würden die medizinischen Daten von Intensivpatienten erfasst, sicher an hochspezialisierte Stationen z.B. einer Uniklinik übertragen und mit deren Forschungsdaten abgeglichen, sodass Therapieentscheidungen auf sehr guter Datenlage möglich seien, hieß es weiter. Dank einer integrierten Kamera und mehrerer Mikrofone könnten spezialisierte Ärztinnen und Ärzte aus anderen Krankenhäusern in die Behandlung einbezogen werden. Erste Praxistests habe das System bereits in der aktuellen Corona-Pandemie bestanden. 

„Diese neue Technologie kann insbesondere die medizinische Versorgung auf dem Lande verbessern", erklärte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. „Sie kann lebensrettend sein für Intensivpatienten, die nicht in der Nähe von großen Zentren leben. Sie profitieren vom Wissen hochspezialisierter Experten, ohne dass sie dafür in die nächste Großstadt verlegt werden müssen.“ (ud)

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