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KI: Berlin und Paris treiben Forschungskooperationen voran

Wie das BMBF mitteilte, würden beide Regierungen die Ergebnisse aus den Forschungskooperationen gemeinsam in die europäische und internationale Arbeit auf dem Gebiet der KI einbringen. Zur Veröffentlichung der Förderrichtlinie erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: „Künstliche Intelligenz ist zentral für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Für den deutschen und den französischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bieten sich hier enorme Chancen. Mit unserer neuen deutsch-französischen Förderrichtlinie wollen wir deshalb unsere Kräfte in der KI-Forschung bündeln. Damit schaffen wir eine weitere Voraussetzung dafür, dass unsere beiden Länder an der Spitze der KI-Entwicklung stehen können und für eine vertrauenswürdige KI made in Europe“, so die Ministerin.

Gefördert werden den Angaben zufolge Verbundprojekte in zwei Förderlinien. Einerseits würden Verbundprojekte zwischen zwei unabhängigen wissenschaftlichen Partnern (Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen) gefördert. Andererseits liege ein besonderer Fokus auf Verbünden aus Wissenschaft- und Wirtschaftsorganisationen. Sie sollten risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in bilateraler Zusammenarbeit mit Partnern aus Frankreich durchführen, die möglichst technologieübergreifend und anwendungsbezogen seien und zu einer innovativen Anwendung von KI-Methoden in der Praxis führten. Die Förderung der Verbundprojekte solle den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken und Spitzenforschung der beteiligten Partner in beiden Ländern fördern, hieß es. (ud)

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