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Hamburg: Handelskammer fordert KI-Lotsenprogramm

„Wir brauchen ein Lotsenprogramm für die Nutzung der Künstlichen Intelligenz, mit dem den Betrieben in Einzelgesprächen die Potenziale dieser Technologie aufgezeigt werden können“, erklärte Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Diese stellt in ihrem neuen Papier „Künstliche Intelligenz – Chancen für die Hamburger Wirtschaft nutzen“ eigenen Angaben zufolge konkrete Forderungen an Politik, Verwaltung und Wissenschaft. „Wir sind der Überzeugung, dass es neben der grundsätzlichen Inspiration auch eine einzelbetriebliche Potentialbetrachtung der Unternehmen braucht“, so Heyne.

Wie die Handelskammer unter Berufung auf eine eigene Umfrage mitteilte, nutzten bereits rund 17 Prozent der Unternehmen in der Hansestadt KI, bis 2022 würden es 47 Prozent werden. „Mittelfristig führt für die Unternehmen kein Weg an Künstlicher Intelligenz vorbei“, betonte Heyne. „Die Betriebe müssen heute schon die Weichen stellen, denn der KI-Einsatz verbessert interne Prozesse, senkt Kosten und hilft bei der Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten.“ (ud)

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