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„Dreaming“: Ein KI-Chatbot, der träumen kann

Doch was genau meint „träumen" in Bezug auf einen KI-Chatbot? Es bedeute, dass moin.ai auf eigene Faust neue Themen erkennen und diese vorschlagen könne, obwohl sie über das trainierte Wissen hinausgingen, teilte die Knowhere GmbH, ein Spezialist für die Automatisierung von Geschäftsprozessen und Hersteller des Produkts, am Dienstag in Hamburg mit.

Dank des Features „Dreaming“ sei die KI dazu in der Lage, auch bisher unbekannte Themen in Clustern zu strukturieren und diese dem Chatbot-Besitzer vorzuschlagen. Das ermögliche, dass sich die KI selbstständig an die Bedürfnisse und Themen von Nutzern anpasst. Damit die KI des Chatbots „Futter zum Träumen“ hat, benötige sie Konversationen mit Nutzern. Diese Unterhaltungen verraten der KI demnach, welche Themen und Wünsche die Nutzer haben, die bisher unbekannt seien. Denn nur, weil die KI bestimmte Themen und Sachverhalte nicht kennt, müssten und sollten diese Themen nicht untergehen, hieß es.

Die KI des Chatbots sei mittels des „Dreaming“ dazu in der Lage, durch Analysen und Selbstreflexion zu erkennen, was Nutzer zusätzlich interessiert und um welche Themen der Chatbot erweitert werden sollte, um das Nutzererlebnis noch weiter zu verbessern. Die Software lerne somit die Zielgruppe oder Website-Besucher kennen, erschließe sich Schritt für Schritt immer neue Themenfelder und passe sich parallel den Wünschen und Bedürfnissen von Usern an, hieß es. (ud)

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