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Big Data und KI: Notenbanken wollen Datenschatz heben

Die EZB sitze auf einem Datenschatz, den es mittels KI zu heben gelte, hieß es. Denn die Zentralbank verfüge über sehr viele Markt- und Bilanzzahlen sowie Daten über Haushalte, Firmen und Banken: „Das sind Millionen an Datensätzen", erläuterte demnach Steffen von der Frankfurt School of Finance & Management.

„Wir stehen erst am Anfang“, sagte er über das Forschungsvorhaben, das bis 2023 laufen solle. Es sei Teil eines Förderprojekts des Bundeswirtschaftsministeriums und trage den Titel „KI-basierte Geldpolitik“. Auch die Bundesbank ist den Angaben zufolge beteiligt. Laut Finanzexperte Steffen gehe es auch darum, mit Hilfe der KI „quasi Indikatoren zu bauen“, die helfen, das BIP vorherzusagen, oder Wirtschaftszyklen zu prognostizieren: „Dann, würde ich sagen, ist das ein sehr wertvoller Beitrag“, so das Fazit des Experten. (ud)

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