Bank-Verlag

iStock.com/Heiko119

BaFin erteilt Ausnahmegenehmigung: Kundenbanken des Bank-Verlags benötigen keine Fallback-Lösung

Eine solche Ausnahmegenehmigung wird nur dann zugestanden, wenn bereits die Umsetzung der PSD2-Schnittstelle selbst höchste Anforderungen an Stabilität, Verfügbarkeit und Performance erfüllt. Die Banken, die Services des Bank-Verlags nutzen, müssen deshalb keine Fallback-Lösung vorhalten, die üblicherweise mit hohen Entwicklungs- und Betriebskosten einhergeht.

Damit erreicht die erfolgreiche Umsetzung der PSD2-Anforderungen für die Kundenbanken des Bank-Verlags einen entscheidenden Vorteil. Natürlich wird die Schnittstelle gemäß den regulatorischen Anforderungen auch weiterhin in Bezug auf innovative Services kontinuierlich weiterentwickelt.

Zum Hintergrund: Mit der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) wurde eine einheitliche Regulierung von Zahlungsdiensten und Zahlungsdienstleistern in der Europäischen Union eingeführt. Banken wurden dadurch verpflichtet, ihre Systeme für Dritte (Third Party Provider, TPP) mithilfe einer Schnittstelle für bestimmte Dienste zu öffnen. Schon seit März 2019 müssen gemäß der PSD2 die von den Instituten zur Verfügung gestellten Schnittstellenspezifikationen offengelegt und entsprechende Testsysteme bereitgestellt werden.

Der Bank-Verlag setzt für eine Vielzahl von Banken einen vollumfänglichen PSD2-Service als „Rundum-sorglos-Paket“ auf Basis des Berlin Group-Standards erfolgreich um. All diese Banken konnten zu den jeweils regulatorisch vorgegebenen Stichtagen fristgerecht entsprechende Schnittstellen veröffentlichen.

Darüber hinaus liefert der Bank-Verlag auch die geforderte Sandbox zum Testen dieser Bank-Schnittstellen.


Weitere Informationen zu den Lösungen des Bank-Verlags hält Frau Claudia Ronig bereit, vertrieb@bank-verlag.de.

 

Anzeige